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Die Firma Dental Law Partnerships hat überprüft, in welchen Teilen Englands die meisten Zahnärzte wegen mangelhafter zahnmedizinischer Versorgungsleistung verklagt wurden. Hiernach ist die Wahrscheinlichkeit, in der Stadt Warrington einen schlechten Zahnarzt zu erwischen, 6mal höher als im Landesdurchschnitt. 

Welche Region in England hat die schlechtesten Zahnärzte?

Die Firma Dental Law Partnerships wertete alle erfolgreichen Klagen gegen Zahnärzte innerhalb Englands aus, und erstellte so eine geographische Übersicht der schlechtesten Zahnärzte. Der Nord-Westen auf Platz 1 führt knapp vor dem Süd-Osten. Yorkshire ist auf Platz 3. Dazu muss man sagen, dass keine Region bis auf Wales besonders gut abgeschnitten hat. Woran liegt das?

Die Menschen ziehen sich ihre Zähne selbst

Durch die wachsende Unzufriedenheit mit dem Zahnarzt wird die Do-It-Yourself-Zahnbehandlung immer populärer. Der Zahn schmerzt? Dann zieht man ihn sich einfach selbst- kein Aufwand. Die „British Health Foundation" fand heraus, dass rund 20 Prozent der Briten durchaus bereit sind, sich Zähne selbst zu ziehen, oder einen Freund darum zu bitten.
Aber auch sonstiges Heimwerkern an den eigenen Zähnen scheint sich durchzusetzen. Das für weniger als 5£ in Drogeriemärkten erhältliche Erste-Hilfe-Set des größten Anbieters DenTek, bestehend aus Desinfektionslösung, Zahnzement und temporärer Krone, wird pro Jahr über eine Viertelmillionen Mal verkauft. Eine Füllung beim Zahnarzt ist in England etwa 10 Mal so teuer wie das "Dental First Aid Kit" und wenn man ohnehin unzufrieden mit der Leistung seines Zahnarztes ist, scheint man sich lieber zu Hause selbst als Doktor zu versuchen.

Gute Behandlung beim Zahnarzt? Alles eine Frage des Geldes

Im Allgemeinen scheinen die gesetzlich versicherten Briten, sich alles andere als gut versorgt zu fühlen, wenn es um ihre Zähne geht. Das britische Gesundheitssystem „National Health Service“ (NHS) unterscheidet sich konzeptionell deutlich von dem sozialen Krankenversicherungssystem in Deutschland. Aufgrund des Finanzierungssystems, bekommen zum einen Patienten ausschließlich preisgünstige Behandlung mit Minimalaufwand im Stil der Massenabfertigung, zum anderen ist es für Zahnärzte nicht attraktiv, im Dienste der NHS zu arbeiten. Das zeigt sich deutlich in der Statistik des Dental Law Partnerships und der Dichte der Behandler. Während in Deutschland rund 90.000 Zahnärzte den öffentlichen Bedarf decken, sind es in England nur rund 40.000. Bei zu wenig Zahnärzten, kann der Patient froh sein, wenn er überhaupt einen Termin  bekommt, eine Auswahl von Behandlern steht nicht zur Verfügung. Dass bei Behandlungen das Kleinhalten von Kosten an erster Stelle steht, ist nur bedingt mit den Bedürfnissen des Patienten vereinbar, da sind Ärger und Klagen vorprogrammiert.

Der soziale Status lässt sich am Gebiss ablesen

Im Allgemeinen ist der Selbstanspruch bezüglich des äußeren Erscheinungsbildes und Sorge um die Gesundheit in gewissen sozialen Schichten nicht sonderlich hoch. Besonders ältere Menschen haben geringere Erwartungen an ihre Zahn- und Mundgesundheit und letztendlich an sich selbst. Es besteht ein verbreiteter Konsens, dass der Verlust aller Zähne ein natürliches und vor allem unvermeidliches Phänomen sei. Laut eines Forschungsberichts im „Journal of Dental Research“ haben die ärmsten 20 Prozent der Bevölkerung im Schnitt 8 Zähne weniger, als die Reichsten, wenn sie das Alter von 70 Jahren erreichen.

Das NHS liefert nicht

Die mangelhafte zahnmedizinische Versorgung ist ein landesweites Problem und dürfte sich nur durch eine Reformierung des Gesundheitssystems ändern lassen. Die Bewohner von Warrington, haben bis dahin wohl
die schlechtesten Karten. Die Klagen gegenüber Zahnärzten liegen hier 6 Mal höher als im Landesdurchschnitt. Also spart man sich den Zahnarzt und legt selbst Hand an.

Quelle:

Schlechte Zahnärzte in England

Zwar ist die E-Zigarette wohl nicht so schädlich, wie die herkömmliche Zigarette - doch mit „gesunder Alternative“ hat das nicht viel zu tun. Verschiedene Forscherteams haben nämlich unabhängig voneinander ihre Ergebnisse veröffentlicht: Das „Rauchen“ von E-Zigaretten schadet der Mundschleimhaut enorm und steigert das Risiko von Parodontitis und dem damit verbundenen Zahnverlust.

Wie funktioniert eigentlich eine E-Zigarette?

Im Gegensatz zu herkömmlichen Zigaretten wird kein Tabak verbrannt, sondern eine Flüssigkeit (Zusammengesetzt aus Glycerin, Propylenglykol, Nikotin und Aromen) durch Hitze oder Ultraschall verdampft.
Dieser Dampf wird dann vom Konsumenten inhaliert und verursacht ähnliche Schäden in Mund und Atemwegen wie Tabak. Nur findet das kaum Erwähnung, da es in geringerem Maße geschieht.
Durch das Freisetzen freier Radikale schädigt der Dampf die Zellen. Auch Keime in den Atemwegen werden laut Studie aggressiver.
Bereits 15 Minuten „dampfen“ am Tag reichen aus, um das Massensterben von Zellen der Mundschleimhaut zu bewirken. Dadurch ist der Mundraum automatisch viel anfälliger für Infektionen und Entzündungen. Das Risiko von Parodontitis, Zahnfleischschwund und Zahnverlust steigt.

Das enthaltene Aroma macht die E-Zigarette sogar noch schädlicher. Die durch das Verdampfen entstehenden Verbindungen, verstärken noch die Schädigung der Mundschleimhaut. Die Aromatisierung ist verantwortlich, für eine verstärkte Oxidation der Proteine. Es können sich autoaggressive Antikörper bilden und sowohl Zahnfleisch, als auch Knochen angreifen!
Sowohl aromatisierte-, als auch nikotinhaltige E-Zigaretten verändern die DNA der Zellen schwerwiegend durch ihren Dampf. Die Zellen setzen dadurch entzündungsfördernde Botenstoffe frei und erhöhen den Zellstress. Außerdem wird die Regeneration der Schleimhaut gestört.

Wie sich der Konsum von E-Zigaretten langfristig auf die (Mund-)Gesundheit auswirkt, wird in weiteren Studien untersucht und erforscht.

Literatur:
Journal of Cellular Physiology, 2016, doi: 10.1002/jcp.25677; Oncotarget, 2016, doi: 10.18632/oncotarget.12857) (Université Laval, University of Rochester, 18.11.2016 - NPO)

Dass unser Körper als einheitliches Ganzes funktioniert, sollte Niemandem unbekannt sein. So resultieren viele Folgeerkrankungen aus vorausgegangenen körperlichen und seelischen Leiden. Parodontitis gilt schon lange als Risikofaktor, längst ist bekannt, dass Patienten mit einer chronischen Zahnbetterkrankung, anfälliger für Schlaganfälle, Diabetes und Arthritis sind. Bei Parodontitis-Patientinnen besteht sogar das erhöhte Risiko einer Frühgeburt.
Auch in der Orthopädie werden direkte Zusammenhänge zwischen Parodontitis und bakteriellen Kontaminationen an eingesetzten Gelenkprothesen vermutet.

Experten gehen schon jetzt davon aus, dass ein Herzinfarktrisiko bei Patienten mit kardiovaskulären Erkrankungen, um bis zu 27 Prozent gesenkt werden kann. Eine frühzeitige Behandlung von Parodontitis ist also mehr als ratsam und insgesamt eine präventive Gesundheitsmaßnahme.

Wie sehr genau die Blutgefäße beeinflusst sind und kardiovaskuläre Erkrankungen hervorgerufen werden, will jetzt das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf in zwei Langzeitstudien untersuchen. Was für Wechselwirkungen die Erkrankungen miteinander haben, und welche weiteren Bedingungen dabei eine Rolle spielen, wünschen die beiden voneinander unabhängigen Studien herauszufinden.
Die Antwort auf die Frage, ob Entzündungen in der Mundhöhle allein ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen, ermöglicht eine bedeutsame Erkenntnis in Bezug auf Früherkennung und Vorbeugung.


Mehrere tausend Bakterien befinden sich in der Mundhöhle eines gesunden Menschen im ökologischen Gleichgewicht. Damit es nicht zu einer Verschiebung in Richtung von Keimen kommt, die Zahnfleisch und Zähne krank machen, wird angeraten regelmäßig die Zähne zu putzen, die Zahnzwischenräume zu pflegen und mittels professioneller Zahnreinigung die Bereiche sauber zu halten, die man mit den normalen täglichen Mundhygienemaßnahmen nicht erreichen kann.

Es ist bekannt, dass die Qualität der Bakterienflora im Mund und die daraus potentiell entstehende Entzündungs- und/oder Krankheitsaktivität des Parodontiums (Zahnbetts) Einfluss auf systemische Erkrankungen im menschlichen Organismus nimmt. Bisher wissenschaftlich nachgewiesen wurden Zusammenhänge von Herz- Kreislauferkrankungen, Diabetes und gemäß einer aktuellen Studie auch Nierenerkrankungen, die mit einer schweren chronischen die Entzündung des Parodontiums in Zusammenhang stehen und sich teils sogar gegenseitig beeinflussen.

Nicht bekannt waren bisher Zusammenhänge von Darmtumoren mit sich im Mund befindenden Bakterien namens Fusobakterien (Fusobakterium nucleatum). Diese leben im Mund und im Darm eines Menschen.
Forscher aus den USA und Israel konnten jetzt in Tierversuchen zeigen, dass orale Fusobakterien wie andere Bakterien im Mund auch bei Zahnfleischbluten oder kleine Verletzungen der Mundschleimhaut in den Blutkreislauf und so auch in Darmtumore nachweisbar sind. Dort schützen die Fusobacteriem Krebszellen vor der Immunabwehr. Die Mikroben lagern sich mithilfe des Proteins Fap2 an das Rezeptorprotein TIGIT auf der Oberfläche von den Tumor angreifenden Immunzellen an und verhindern dadurch die Zerstörung der Krebszellen. Zusätzlich suchen sie spezielle Zuckermoleküle an der Oberfläche der Krebszellen, an die sie andocken können und vermehren sich. Indirekt wird dadurch das Wachstum eines bereits vorhandenen Tumors gefördert.

Die Wissenschaftler denken derzeit darüber nach, auf dem gleichen Transportweg wir für die Fusobakterien auch andere, das Tumorwachstum beschränkende Wirkstoffe in den Darmtumor einzuschleusen. Wirkstoffe, die entweder eine spezielle Andockstelle der Krebszellen oder das bakterielle Lektin (Bindungsfaktor für die Bakterien an Zuckermoleküle im Tumor) blockieren, könnten das Tumorwachstum eindämmen, äußerten die Mediziner im Fachblatt „Cell Host & Microbe“. Erste Versuche am Tier sind bereits erfolgt und machen Hoffnung, dass nach weiteren Studien dieses Verfahren auch beim Menschen eingesetzt werden könnte.



Quelle:
„Fap2 Mediates Fusobacterium nucleatum Colorectal Adenocarcinoma Enrichment by Binding to Tumor-Expressed Gal-GalNAc“, Jawad Abed et al.; Cell Host & Microbe, DOI: 10.1016/j.chom.2016.07.006

Karies zählt nach Angaben der Bundeszahnärztekammer bis heute zu einer eine der häufigsten chronisch degenerativen Erkrankungen des menschlichen Körpers. Im Jahre 2014 bekamen laut Angaben der Kassenzahnärztlichen Vereinigung die gesetzlich Krankenversicherten etwa 52,1 Millionen Zahnfüllungen. Dabei sind kariöse, erstmalig mit einer Füllung versorgte Zähne und wieder neue kariöse Zähne mit defekten oder unterminierten Füllungen zusammengezählt worden.
Forscher der Universität von Nottingham und dem Wyss Institut der Harvard University haben nun im Rahmen eines Wettbewerbes von der Royal Society of Chemistry den zweiten Preis im Bereich Materialien gewonnen. Ihre Forschungsergebnisse geben einen Ausblick auf eine neue, biologische und regenerative Art der Füllungstherapie in der Zahnmedizin. Ihr Ansatz bestand darin, ein Füllungsmaterial zu entwickeln, welches mithilfe von Unterstützung der Stammzellen die Gewebereparatur und -regeneration des Zahnnerves (Pulpa) und der Zahnhartsubstanz (Dentin) anregt. Diese neue Generation von synthetischen Zahnbiomaterialien könnte in der Zahnmedizin einen Paradigmenwechsel herbeiführen, meinten die führenden Experten des Means Business Event Chemie. Die diesjährigen Juroren des Wettbewerbs 2016, alle Partner der Royal Society of Chemistry und aus multinationalen Unternehmen wie P & G, Astrazeneca, GSK, Croda, GE Healthcare, Johnson Matthey, Schlumberger, Unilever, Pfizer, AkzoNobel und Aramco stammend, bieten den Gewinnern Beratung und Unterstützung bei der Weiterentwicklung und Finanzierung ihrer Forschungsideen an.
Bis zur endgültigen Anwendung des natürlichen Zahnsubstanzfüllungsmaterials am Patienten wird allerdings noch einige Zeit vergehen.

Quelle:
www.rsc.org/news-events/articles/2016/jun

Kann man sich die Zähne einfach weiß schrubben? Ja, glauben zumindest hoffnungsvolle Kunden, die nicht wenig Geld für Zahnweißcremes ausgeben. Doch wissenschaftliche Beweise, dass die Sache funktioniert, gibt es nicht. Wer es dennoch versuchen will, sollte zu billigen No-Name-Produkten greifen, rät die Zeitschrift "Ökotest". Für ein strahlendes Lächeln investiert man gerne etwas mehr: Eine Tube Zahnpasta kann schon mal zehn Euro kosten, wenn sie blendend weiße Zähne verspricht. Wer auf dauerhafte Aufhellung hofft, muss allerdings schärfere Geschütze auffahren und in ein professionelles Bleaching investieren. Zahnweißcremes, die in Apotheken, Drogerien oder beim Discounter verkauft werden, helfen jedenfalls kaum mehr als ganz normale Zahncremes. Zu diesem Ergebnis kommt die Zeitschrift "Ökotest", die 22 Produkte unter die Lupe genommen hat.

Die Tester untersuchten die Inhaltsstoffe und ließen sich von den Herstellern die Wirkungsweise erklären. Wenn es um die harten Fakten ging, wurden die Werbeversprechen schnell relativiert: Von "strahlend weißen Zähnen" war dann weniger die Rede, stattdessen sollen die Produkte laut Herstellerangaben dazu beitragen, die natürliche Zahnfarbe wiederzuerlangen. Das heißt in erster Linie: Beläge lockern und Verfärbungen, etwa durch Nikotin oder Kaffee entfernen. Genau das allerdings ist auch die Aufgabe von ganz normalen Zahncremes. Viel mehr können die Weiß-Pasten auch gar nicht ausrichten, weil sie die Zahnsubstanz nicht verändern dürfen. Blau soll weiß machen

Dennoch weisen einige Hersteller auf die angeblich besonderen Hinweisstoffe hin. So sollen etwa bei der "Signal White Now" die Zähne durch einen blauen Farbstoff sofort weißer erscheinen. Abgesehen davon, dass es sich hier lediglich um einen optischen Kurzzeiteffekt handelt, gibt es leider auch keine unabhängigen Studien, die diesen Effekt glaubhaft belegen. Davon abgesehen ist der Farbstoff auch in sieben weiteren Pasten enthalten, ohne dass deren Hersteller damit besondere Versprechungen verbinden würden.

Wer es trotzdem versuchen möchte, muss nicht viel Geld ausgeben. Denn die Laborergebnisse zeigen, dass gerade No-Name-Produkte vom Discounter oder aus der Drogerie ohne problematische Inhaltsstoffe auskommen. In Zahnweißcremes der Markenhersteller stecken dagegen etwa Farbstoffe, die Unverträglichkeitsreaktionen wie Hautausschläge oder Juckreiz hervorrufen können, aber auch PEG/PEG-Derivate, die die Haut für Fremd- und eventuell auch Schadstoffe durchlässiger machen. In der "Colgate Total Whitening" fanden die Tester Triclosan, das oft mit Dioxinen verunreinigt ist und im Verdacht steht, die Resistenz von Bakterien auch gegen Antibiotika zu fördern. Es soll laut Bundesinstitut für Risikobewertung nicht für Kosmetika verwendet werden. In neun Pasten fanden die Tester auch das Tensid Natriumlarylsulfat, das unter anderem für ordentlich Schaum sorgen soll. Weil es die Mundschleimhaut reizen kann, gab es auch hierfür Minuspunkte.

Fazit: Wissenschaftliche Beweise, dass die Pasten funktionieren, sind die Hersteller schuldig geblieben. Billig-Produkte sind aber zumindest gesundheitlich unbedenklich.

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Keine Bohrgeräusche mehr beim Zahnarzt dank eines speziellen Kopfhörers PDF Drucken E-Mail
Der Besuch beim Zahnarzt könnte dank einer neuen britischen Erfindung bald einen Schrecken verlieren: Ein Spezial-Kopfhörer misst die hohen Frequenzen, die der Bohrer erzeugt und eliminiert diese durch ein Gegengeräusch: sie werden sie für den Patienten unhörbar. Stattdessen erklingt in den Ohren die Lieblingsmusik des Zahnarztbesuchers, denn der neue Kopfhörer kann vor Behandlungsbeginn mit einem MP3-Player verbunden werden. Viele Menschen versuchen sich bereits jetzt mit Musik zu behelfen. Allerdings übertragen sich die Schallwellen beim Bohren an den Zähnen auf die Kieferknochen und von dort aus direkt in die Ohren. Deshalb kann Musik das hochfrequente Bohrgeräusch nur übertönen. Die britischen Wissenschaftler haben beim Bau ihrer speziellen Kopfhörer auf Antifrequenzen gesetzt: Ein kleines Mikrofon empfängt die Geräusche, die durch Zahnarztturbinen und Winkelstücke entstehen. In den Kopfhörern befindet sich ein Chip, der Gegengeräusche berechnet und ausgibt, so dass die Klangwellen sich gegenseitig aufheben. Noch steht allerdings nicht fest, wann die Geräte marktreif sein werden (www.eurekalert.org/pub_releases/2011-01/kcl-nds010711.php). Letzte Aktualisierung ( Mittwoch, 19. Januar 2011 )
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Vertragszahnärzte leisten umfangreiche Patientenberatung - 200 Mio. Patientenkontakte pro Jahr PDF Drucken E-Mail
Berlin, 24.01.2011 - Die Vertragszahnärzte in Deutschland haben im Jahr 2009 rund 60 Mio. Patienten behandelt. Das entspricht ca. 200 Mio. Patientenkontakten. „Fast allen Behandlungen geht üblicherweise eine intensive Beratung der Patienten voraus, um diese nicht nur über Vorteile und ggf. mögliche Risiken der jeweiligen Behandlung, sondern auch über denkbare Behandlungsalternativen und damit verbundene Eigenbeteiligungen zu informieren. Zahnärzte unterstützen das Recht der Patienten auf souveräne Therapieentscheidungen mit vielfältigen Informationsangeboten“, sagte dazu der stellvertretende Vorsitzende des Vorstandes der KZBV, Dr. Wolfgang Eßer.
Deshalb böten die Kassenzahnärztlichen Vereinigungen (KZVen) und die Landeszahnärztekammern in den Bundesländern über die jeweilige Beratung des Hauszahnarztes hinaus den Patienten auch eine kostenfreie, fachlich fundierte und objektive zusätzliche Beratungs-möglichkeit an. „Bei den Patientenberatungsstellen der KZVen haben im ersten Halbjahr 2010 annähernd 20.000 Patienten Rat zu zahnmedizinischen Fragen gesucht. Die Evaluierung zeigt bei der überwiegenden Mehrheit der Ratsuchenden eine denkbar hohe Zufriedenheit mit dem Beratungsergebnis“, so Eßer weiter. „Alles Gute lässt sich aber noch verbessern. In diesem Sinne kann ich mir für die Zukunft als Erweiterung dieses Angebotes auch eine Kooperation mit anderen Beratungseinrichtungen vorstellen, die ergänzend zu unserer fachlichen Expertise andere sinnvolle Aspekte der Beratung einbringen könnten.“
Die Adressen der zahnärztlichen Beratungsstellen sind auf www.kzbv.de unter dem Stichwort „Patientenberatung“ zu finden.
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Berlin, 26.01.2011 - 

Am 27. Januar jährt sich die Schirmherrschaft der Bundeszahnärztekammer (BZÄK) zum ersten Mal: 2010 wurde die BZÄK offizielle Schirmherrin für die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) und besiegelte damit die langjährige Kooperation.

„Das vergangene Jahr war ein Jahr vieler Naturkatastrophen“, berichtet Dr. Klaus Winter, Vorsteher der Stiftung HDZ, „wir sind froh, dass wir mit Hilfe so vieler Kollegen und Förderer umfangreiche Soforthilfemaßnahmen für die Menschen in den Katastrophengebieten durchführen konnten.

„Die mit Hilfe der Bundeszahnärztekammer versandten Spendenaufrufe für Haiti und Pakistan wurden gehört – 250.000,- Euro wurden aus der Kollegenschaft hierfür gespendet – ein toller Erfolg!“ so Winter. Durch die kontinuierliche Spendenbereitschaft deutscher Zahnarztpraxen konnte die Stiftung in 2010 gut eine Millionen Euro in über 40 Projekte in Asien, Afrika, Südamerika und Europa investieren.

„Die Projekte des HDZ sind so vielfältig wie die Länder, in denen sie durchgeführt werden, die Liste der Erfolge lang“, bestätigt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr.  Peter Engel. „Umsetzen lassen sie sich aber nur, wenn Kollegen und Helfer sich engagieren“, ergänzt Winter. „Die Bundeszahnärztekammer wird das Hilfswerk weiterhin mit den ihr zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen. Wir danken der Zahnärzteschaft für ihre Mithilfe“, so Engel weiter.
 
Das HDZ ist die größte zahnärztliche Hilfsorganisation und weltweit seit über 24 Jahren tätig. Jahresbericht 2010: www.bzaek.de/fileadmin/PDFs/soziale/hdz/Projekte_2010.pdf

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BZÄK begrüßt Entscheidung zur Vergabe der Unabhängigen Patientenberatung - Kooperation der neuen UPD mit den Beratungsangeboten der Zahnärztekammern ausbauen PDF Drucken E-Mail

Die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) begrüßt die Entscheidung zur Vergabe einer neutralen und allen Versicherten offen stehenden unabhängigen Patientenberatung als wichtigen Schritt hin zu einer stärkeren Patientenorientierung im Gesundheitswesen: „Als Lotse für die Patienten in einem zunehmend komplexeren Versorgungsalltag wird das Beratungsangebot der Unabhängigen Patientenberatung zukünftig eine Mittlerfunktion zwischen den vielfältigen Beratungsangeboten von Körperschaften, Selbsthilfeorganisationen und Verbraucherverbänden darstellen“, so der Vizepräsident der BZÄK, Dr. Dietmar Oesterreich.

Für die BZÄK steht der Patient im Mittelpunkt. Fragen und Probleme nimmt der zahnärztliche Berufsstand sehr ernst. Seit fast zwei Jahrzehnten hat die Bundeszahnärztekammer mit den Landeszahnärztekammern in Kooperation mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen ein bundesweites Netz an Patientenberatungsstellen geschaffen. Hier erhalten ratsuchende Patienten im persönlichen oder telefonischen Gespräch Antworten auf ihre Fragen. Weiterhin werden interessierten Patienten auf der Internetseite der Bundeszahnärztekammer www.bzaek.de aktuelle, qualitätsgesicherte Patienteninformationen zu einzelnen Themen der Zahnmedizin und der zahnärztlichen Behandlung zur Verfügung gestellt.

„Die Patienten erwarten eine kompetente und neutrale Beratung, die den individuellen Bedürfnissen gerecht werden muss. Wegen der zahlreichen Besonderheiten bei der zahnärztlichen Versorgung, bspw. den therapeutischen Wahlmöglichkeiten und der Kostenbeteiligung des Patienten, kann dieser Anspruch nur durch eine enge Verzahnung aller Beratungstätigkeiten erfüllt werden. Daher sollte die Zusammenarbeit der UPD mit den bestehenden Beratungsangeboten der zahnärztlichen Organisationen weiter ausgebaut werden. Wir wünschen der neuen UPD viel Erfolg und bringen weiterhin gerne unsere zahnärztliche Kompetenz in die Kooperation auf Bundes- und auf Landesebene ein“, so Oesterreich.

Kostenlose Patienten-Hotline:

Telefonnummer und Öffnungszeiten der nächsten Patientenberatungsstelle sind auch über die bundesweite, kostenlose Patienten-Hotline abrufbar: 0800-8233283.

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