Patientennews

Hilfe für Notgebiete: Hilfswerk Deutscher Zahnärzte engagiert sich seit 25 Jahren weltweit

Seit 25 Jahren engagiert sich die Stiftung Hilfswerk Deutscher Zahnärzte für Lepra- und Notgebiete (HDZ) weltweit, um in der Dritten Welt oder in Katastrophengebieten die Not zu lindern. Das HDZ koordiniert die Hilfe vieler zahnärztlicher Kollegen. So können Bewohner in unterversorgten Regionen zahnmedizinisch behandelt werden, beim Infrastrukturaufbau unterstützt oder mit Soforthilfemaßnahmen geschützt werden. Auch der Kampf gegen HIV/AIDS und Lepra zählt zu den Aufgaben. Das Hilfswerk wurde am 18. Mai 1987 gegründet.

„Viele Zahnmediziner und ihr Team helfen humanitär vor Ort. Gerade in entlegenen Gegenden sind wir oft der erste Mediziner vor Ort“, berichtet Dr. Klaus Winter, Vorsteher der Stiftung HDZ. „Wer das Elend in anderen Regionen der Erde gesehen hat, möchte etwas zurückgeben. Im Verbund mit den zahlreichen Kollegen und den Zuspenden haben wir in den letzten 25 Jahren einiges bewegen können.“

„Das Hilfswerk Deutscher Zahnärzte finanziert sich ausschließlich aus Spenden. Allein in 2011 hat die Stiftung für 38 Projekte weltweit insgesamt rund eine Million Euro mobilisiert. Das wurde durch die Spendenbereitschaft deutscher Zahnarztpraxen möglich“, erklärt der Präsident der Bundeszahnärztekammer, Dr.  Peter Engel. „Gesundheit ist für den Berufsstand ein hoher Wert. Menschenwürde definiert sich auch darüber, Gesundheit zu schützen oder wiederherzustellen, dies schafft eine soziale Verantwortung der Kollegen.“

Die Spenden finanzieren langfristige Projekte in Afrika, Südamerika, Asien und Europa wie den Bau von Schulen, Waisenhäusern, Sozialstationen und (zahn-)medizinischen Einrichtungen. Und helfen in akuten Notsituationen wie nach Naturkatastrophen.

Das HDZ ist die größte zahnärztliche Hilfsorganisation. Es erhält regelmäßig das begehrte Spendensiegel vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI), das unter anderem „geringen Verwaltungsaufwand“ bestätigt. 2010 übernahm die Bundeszahnärztekammer offiziell die Schirmherrschaft. Ausführliche Informationen zu einzelnen Projekten und zur Historie des Hilfswerks finden Sie unter: www.stiftung-hdz.de

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Telefonische Zahnersatz-Sprechstunde am 22. ...

Telefonische Zahnersatz-Sprechstunde am 22. Mai: Fachleute des Kuratoriums perfekter Zahnersatz geben Auskunft
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Fragen rund um die Themen Zahnersatz und Zahnmedizin können Patienten, Angehörige und andere Interessierte am Dienstag, 22. Mai, an die Experten des Kuratoriums perfekter Zahnersatz (KpZ) richten. Im Rahmen der telefonischen Sprechstunde von 17.00 bis 19.00 Uhr nehmen die Fachleute sich für die Anrufer Zeit und geben Auskunft darüber, was perfekten Zahnersatz ausmacht.
Professor Hans-Christoph Lauer, der Leiter des wissenschaftlichen Beirats des KpZ, empfiehlt den Anrufern, sich die persönlichen Fragen für das Telefonat vorab zu notieren und alle wichtigen zahnmedizinischen Unterlagen, zum Bespiel den Heil- und Kostenplan, bereitzuhalten. So ist man bestens vorbereitet und kann alle Punkte, die
wichtig sind, persönlich besprechen.
Zu erreichen sind die Experten wie folgt: Zahnmedizinische Fragen werden von Professor Lauer und Priv.-Doz. Dr. Anne Wolowski unter der Telefonnummer 069/ 665586-44 beantwortet. Zu zahntechnischen Fragen geben Zahntechnikermeister unter 069/ 665586-55 Auskunft (Anrufe zu den üblichen Festnetzkosten).
Außerhalb der Sprechstunde können Patienten ihre Fragen schriftlich an das Kuratorium perfekter Zahnersatz stellen. Infos dazu und rund um die Themen Zahnersatz und Zahngesundheit: www.zahnersatz-spezial.de. Aktuelle Meldungen finden Interessierte außerdem auf der Facebook- Seite des KpZ: www.facebook.com/perfekterZahnersatz
Die nächste telefonische Sprechstunde des KpZ findet am Tag der Zahngesundheit, Dienstag, 25. September, statt.
Letzte Aktualisierung ( Dienstag, 15. Mai 2012 ) ...

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Zahnarzt klagte erfolgreich: Arztbewertungsportal muss Userbewertung prüfen

Zahnarzt klagte erfolgreich: Arztbewertungsportal muss Userbewertung prüfen
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Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat mit seinem heute verkündeten Urteil die vom Bundesgerichtshof für Internetprovider postulierten Prüfpflichten konkretisiert. Es hat dem klagenden Zahnarzt einen Unterlassungsanspruch gegen den Betreiber eines Internetportals zur Bewertung ärztlicher Leistungen zugebilligt. Der Zahnarzt hatte sich im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes gegen die Verbreitung einer negativen Bewertung zur Wehr gesetzt. Die 11. Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth hat den für die Verbreitung der Bewertung (rein technisch und nicht als Urheber) verantwortlichen Betreiber des Internetforums vorläufig zur Unterlassung verpflichtet. Ein Nutzer hatte die Bewertung seiner zahnärztlichen Implantatbehandlung anonym in das Forum eingestellt und darin zum Ausdruck gebracht, dass der Kläger ein fachlich inkompetenter Zahnarzt sei, der vorrangig eigene wirtschaftliche Interessen verfolge und hierbei das Interesse seiner Patienten an einer dem medizinischen Standard entsprechenden Behandlung außer Acht lasse. Hiermit war der Zahnarzt nicht einverstanden. Er wies den Provider darauf hin, dass er – auch nach Durchsicht aller Patientenunterlagen - eine der Bewertung zugrunde liegende Implantatbehandlung in dem angegebenen Zeitraum gar nicht durchgeführt habe, die Bewertung folglich schon aus diesem Grund falsch sei. Der Provider fragte darauf hin bei seinem Kunden lediglich nach, ob sich der Sachverhalt so zugetragen habe wie von ihm dargestellt. Dies bejahte der Verfasser, dessen Identität nach wie vor allein dem Provider bekannt ist.

Mit dieser Antwort gab sich der Provider zufrieden. Er berief sich zudem auf das gemäß Telemediengesetz schützenswerte Anonymisierungsinteresse des Beitragsverfassers und schließlich darauf, dass wegen der ärztlichen Schweigepflicht eine „Pattsituation“ hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes der widerstreitenden Angaben bestehe. Die vom Zahnarzt gerichtlich gerügten Teile der Bewertung löschte er nicht.

Die 11. Zivilkammer des Landgerichts Nürnberg-Fürth hat jetzt vorläufig festgestellt, dass der Internetprovider auf die konkrete Beanstandung des betroffenen Zahnarztes hin den Sachverhalt sorgfältiger hätte prüfen und sich von seinem Kunden einen Nachweis dafür hätte vorlegen lassen müssen, dass die Behandlung tatsächlich stattgefunden hat. Weil dies nicht geschehen sei und eine Verletzung von Persönlichkeitsrechten des Zahnarztes möglicherweise vorliegen könnte, hafte der Internetprovider - ungeachtet der Frage, ob die Bewertung zutreffend ist - nach den Grundsätzen der sogenannten Störerhaftung auf Unterlassung.

Der Streit um die Bewertung des Zahnarztes dürfte damit nicht abgeschlossen sein. Der Internetprovider hatte bereits im Termin zur mündlichen Verhandlung am 17.04.2012 angekündigt, im Falle seines Unterliegens das Hauptsacheverfahren zu betreiben und hier dem Wahrheitsgehalt der Bewertung auf den Grund gehen zu wollen.

(Landgericht Nürnberg-Fürth, Urteil vom 08.05.2012, Az. 11 O 2608/12).

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BARMER GEK Zahnreport 2012: Lücken in der Zahnprophylaxe

Zwiespältig wirken die Ergebnisse des jetzt erschienenen BARMER GEK Zahnreports zur zahnmedizinischen Versorgung von kleinen Kindern: Zwei von drei Kindern zwischen zweieinhalb und sechs Jahren verpassen die indi- viduellen Früherkennungsuntersuchungen. Das hat Folgen, denn knapp fünf Prozent aller Zahnfüllungen entfallen auf Milchzähne. Angesichts dieser neu- en Zahlen warnt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der BARMER GEK, Dr. Rolf-Ulrich Schlenker: „Wir müssen aufpassen, dass gerade die Kleinsten nicht vom zahnmedizinischen Fortschritt abgehängt werden. Insbe- sondere die Gruppenprophylaxe in den Kindergärten muss systematisch aus- gebaut werden. Damit erreichen wir auch besser die Kinder, die nicht zu den Früherkennungsuntersuchungen beim Zahnarzt kommen.“

Nur 31 Prozent der unter 6-Jährigen nehmen an der Zahnprophylaxe beim Zahnarzt teil. Studienautor Professor Dr. Thomas Schäfer vom Hannoveraner Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG) hält diese Zahl für eindeutig zu niedrig: „Schäden am Milchgebiss kön- nen später Schäden der bleibenden Zähne zur Folge haben. Wir müssen die Akzeptanz der kleinkindlichen Früherkennungsuntersuchung stärken, insbe- sondere in sozial schwachen Familien.“ Zum Vergleich: Die Teilnahmerate bei den Kindervorsorgeuntersuchungen U5 bis U7 liegt bei rund 95 Prozent, bei der U8 und U9 sind es etwa 90 Prozent.
Besser sieht es mit der zahnärztlichen Individualprophylaxe bei 6- bis 18- Jährigen aus, von denen sich mit rund 68 Prozent mehr als doppelt so viele beteiligen. Nicht nur die Kontaktrate zeigt hier nach oben – auch die Ausga- ben. Diese sind in den Jahren 2000 bis 2010 um 50 Prozent je leistungsbe- rechtigtem Versicherten gestiegen. Schlenker: „Aber warum bleiben bei der Prophylaxe 30 Prozent auf der Strecke? Auch hier müssen wir zusehen, dass die Beitragsgelder noch bedarfsgerechter eingesetzt werden und wir nicht die Zweidrittelversorgung riskieren.“
Über alle Altersgruppen hinweg betrachtet hat sich die jährliche Vorsorge beim Zahnarzt etabliert: So lässt sich rund die Hälfte der Bevölkerung mindes- tens einmal im Jahr den Zahnstein entfernen.

Erhebliche regionale Unterschiede

Weitere Analysen der Studie bestätigen eindrücklich die Zahlen aus der Veröf- fentlichung des Vorjahrs, in dem der BARMER GEK Zahnreport erstmals vor- gestellt wurde. Wieder zeigen sich die Geschlechterdifferenzen: Während 2010 rund 74 Prozent der Frauen einen Zahnarzt aufsuchten, waren es bei den Männern gerade mal 66 Prozent. Und erneut gibt es Belege für erhebliche Ost-West-Unterschiede in der zahnmedizinischen Versorgung. Hatten im Jahr 2010 rund 77 Prozent der Ostdeutschen mindestens einen Zahnarztkontakt, so lag die Behandlungsrate im Westen rund acht Prozentpunkte darunter. Auch bei der durchschnittlichen Zahl der Zahnarztbesuche pro Versichertem und Jahr lagen die neuen Länder mit 2,5 Kontakten vor den alten mit 2,1. Bundesweit lag die Behandlungsrate wieder bei rund 70 Prozent und die Zahl der durchschnittlichen Zahnarztkontakte bei rund 2,2. „Hauptursache für die höhere Inanspruchnahme im Osten sind Langzeitwirkungen der frühkindlichen Sozialisation in den Kindertagesstätten und den Horten der ehemaligen DDR“, so Schäfer.

Landbevölkerung geht häufiger zum Zahnarzt

Und noch ein Faktor zeigt Wirkung: Der Vergleich der nachgefragten zahn- ärztlichen Leistungen zwischen Stadt und Land geht überraschenderweise zugunsten der Landbevölkerung aus. Obwohl die Zahnarztdichte auf dem Land um zirka 24 Prozent geringer ist als in der Stadt, fällt die Inanspruchnahme hier um rund drei Prozentpunkte höher aus.

Weitere Ergebnisse: -    Internationaler Vergleich:

Mit 77 Zahnärzten je 100.000 Einwohner lag Deutschland im OECD-Vergleich für das Jahr 2007 unter zwanzig Ländern auf Platz 4 – knapp hinter Belgien (81), Finnland (79) und Dänemark (78), weit vor Großbritannien (42), Korea (39), Polen (35) oder Mexiko (10). OECD-Durchschnitt: 56. Auch bei den Zahnarztkontakten rangierte Deutschland mit 2,1 Kontakten pro Person und Jahr auf Platz 4 (Bezugsjahr hier 2009). Davor liegen Dänemark (3,6), Japan (3,2) und Belgien (2,1), weit dahinter Großbritannien (0,7) und Mexiko (0,1). OECD-Durchschnitt: 1,5. Bei Patientenkontakten je Zahnarzt liegt Deutschland allerdings nur auf Platz 8. 

Regionale Variationen 1:

Die Behandlungsraten in den Bundesländern schwanken zwischen 63,7 Prozent im Saarland und 78,9 Prozent in Sachsen. Entsprechend lag die Durchschnittszahl der Zahnarztkon- takte pro Versichertem und Jahr im Saarland bei 1,85, in Sachsen aber bei 2,54. Bundesdurchschnitt: 70,3 Prozent bzw. 2,2 Kontakte. Bei den Kosten je Versichertem liegt Bayern mit 126 Euro 20 Prozent über dem Bundesdurchschnitt, Schlusslicht ist auch hier das Saarland mit 93 Euro und 13 Prozent unter dem Bundesdurchschnitt.

Regionale Variationen 2:

Auch bei der Inanspruchnahme des jährli- chen Check-ups zeigt sich das vertraute Bild: Bayern, *** Württemberg und der Osten mit teilweise deutlich höheren Behand- lungsraten als der Rest der Bundesländer. Spitzenreiter ist hier Thüringen mit 54,8 Prozent (9,5 über dem Bundesdurchschnitt, der bei 45,6 Prozent liegt), Schlusslicht Bremen mit 39,4 Prozent (6,5 unter dem Bundesdurchschnitt).

Regionale Variationen 3:

Auch bei der Inanspruchnahme des jährli- chen Check-ups zeigt sich das vertraute Bild: Bayern, *** Württemberg und der Osten mit teilweise deutlich höheren Behand- lungsraten als der Rest der Bundesländer. Spitzenreiter ist hier Thüringen mit 54,8 Prozent (9,5 über dem Bundesdurchschnitt, der bei 45,6 Prozent liegt), Schlusslicht Bremen mit 39,4 Prozent (6,5 unter dem Bundesdurchschnitt).

Früherkennungsuntersuchung bei Kleinkin- dern (30. bis 72. Lebensmonat): Bayern vorn mit 37,4 Prozent (+5,9 gegenüber dem Bundesdurchschnitt von 31,5 Prozent) und Nordrhein- Westfalen und Saarland hinten mit 27,5 bzw. 23,9 Prozent (-4,0 bzw. - 7,6 gegenüber dem Bundesdurchschnitt ). Individualprophylaxe von 6 bis 18 Jahre: Thüringen vorne mit 78,5 Prozent (+10,7 Prozent gegenüber dem Bundesdurchschnitt mit 67,8 Prozent) und Saarland hin- ten mit 60,9 Prozent (-7,0 gegenüber Bund).

 

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Neuer Therapieansatz gegen Parodontitis gefunden - Protein Del-1 schützt bei altersbedingten ...

Alterungsprozesse werden mit einer erhöhten Anfälligkeit für chronisch-entzündliche Erkrankungen in Zusammenhang gebracht, die sich unter dem Einfluss gewebsschädigender weisser Blutkörper, den sogenannten neutrophilen Granulozyten entwickeln. Diese Blutzellen treten aus der Blutbahn in Entzündungsregionen ein und setzen dort eine Entzündungskaskade in Gang. Hierzu gehört auch die  Zerstörung des Zahnhalteapparats und Kieferknochens, die Parodontitis, im Volksmund Parodontose genannt.

Wissenschaftler der Universität Dresden fanden nun heraus, dass ein bestimmter Eiweißkörper, das Protein Del-1 typischerweise bei der altersbedingten Parodontitis vermindert ist,  das sonst die Leukozytenanheftung und -wanderung  (vermittelt über den Botenstoff  Integrin LFA-1) unterbindet. Junge Mäuse mit einem Del-1-Mangel entwickelten spontan eine Parodontitis,  die mit einem übermäßigen Austritt der weißen Blutkörperchen und Konzentration der Entzündungsbotenstoffe verbunden war. Umgekehrt unterblieb diese Entwicklung, wenn gleichzeitig ein Mangel an diesen Botenstoffen vorlag und wenn Del-1 lokal appliziert wurde.
Die Wissenschaftler sehen aufgrund dieser Erkenntnisse viel Potential in der lokalen Anwendung von Del-1 zur Behandlung entzündlicher Erkrankungen insbesondere der Parodontitis.

The leukocyte integrin antagonist Del-1 inhibits IL-17-mediated inflammatory bone loss
Mehmet A Eskan,    Ravi Jotwani, Toshiharu Abe, Jindrich Chmelar, Jong-Hyung Lim, Shuang Liang, Paul A Ciero, Jennifer L Krauss, Fenge Li, Martina Rauner, Lorenz C Hofbauer, Eun Young Choi, Kyoung-Jin Chung, Ahmed Hashim, Michael A Curtis, Triantafyllos Chavakis & George Hajishengallis
Nature Immunology 13, 465–473 (2012) doi:10.1038/ni.2260

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Zahnreport zeigt: Aufklärung über frühzeitige Prävention muss weiter verbessert werden

Zahnreport zeigt: Aufklärung über frühzeitige Prävention muss weiter verbessert werden
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Berlin, 26.04.2012 Kleine Kinder sind zu selten beim Zahnarzt, nur knapp ein Drittel der unter Sechsjährigen nimmt an der jährlichen Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt teil.  Das geht aus dem BARMER GEK Zahnreport 2012 hervor. Mit diesen Zahlen wird erneut die Forderung der Bundeszahnärztekammer untermauert, die Aufklärung über die Bedeutung der frühzeitigen zahnmedizinischen Prävention innerhalb der medizinischen Berufsgruppen, im Rahmen der Schwangerenbetreuung und in Kindereinrichtungen weiter auszubauen.

Auch Eltern sollten noch intensiver darüber informiert werden, wie bedeutend die Prävention im Alter zwischen Null und drei Jahren sei. „Das Risiko für Schäden des Milchgebisses mit möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung des bleibenden Gebisses, die Sprachentwicklung und die psychisch gesunde Entwicklung wird in dieser Lebensphase bestimmt. Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte deshalb bis zum Ende des ersten Lebensjahres erfolgen.“, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. Die Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Hebammen müsse zudem verbessert werden, da offensichtlich die derzeitige Präventionsstrategie nicht ausreicht, die frühkindliche Karies wesentlich zu reduzieren. Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 26. April 2012 ) ...

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Vorsorge verbessern – Leistungen der Krankenkassen ausbauen

Vorsorge verbessern – Leistungen der Krankenkassen ausbauen
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Anlässlich der Veröffentlichung des Barmer GEK Zahnreportes 2012 erklärt der Vorsitzende des Vorstandes der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, Dr. Jürgen Fedderwitz: „Wir begrüßen es, wenn sich auch Krankenkassen daran beteiligen wollen, die zahnmedizinische Versorgungssituation in Deutschland zu analysieren und zu verbessern. Dass die Einzel- und Gruppenvorsorge für Kinder- und Jugendliche, für die sich die 54.000 Vertragszahnärzte in Deutschland engagieren, in den letzten Jahren immer besser angenommen wurde, ist ein Fakt. Aber wir teilen die Auffassung, dass man in diesem Bereich mit gemeinsamen Anstrengungen noch weitere Verbesserungen erreichen kann.
Allerdings darf man die Diskussion über eine konsequente Vorsorge in der Zahnmedizin nicht auf Kinder und Jugendliche begrenzen. Wir brauchen eine offene Debatte über den Umgang mit allen zahnmedizinischen Risikogruppen. Leider spart der Zahnreport der Barmer GEK hier wesentliche Bereiche aus. Er sagt nichts über die inakzeptable Versorgungssituation vieler Pflegebedürftiger und Menschen mit Behinderung, für die die gesetzliche Krankenversicherung leider keine bedarfsgerechten Leistungen zur Verfügung stellt. Da gibt es dringenden Handlungsbedarf.
Wir stellen in diesem wie in anderen Bereichen leider immer wieder fest, dass die Krankenkassen eine ehrliche Diskussion scheuen. Sie beklagen die Eigenbelastung der Patienten bei bestimmten Therapien, sind aber trotz massiver Überschüsse nicht bereit, endlich wieder mehr in die zahnmedizinische Versorgung ihrer Versicherten zu investieren und ihre Leistungen zu verbessern. Der Versuch, stattdessen Gebührenordnungen aushebeln und damit eine Billigzahnmedizin etablieren zu wollen, ist keine Lösung und hilft den Patienten nicht.“
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Kleine Kinder nicht zu spät dem Zahnarzt vorstellen: Aufklärung über frühzeitige Prävention ...

Kleine Kinder nicht zu spät dem Zahnarzt vorstellen: Aufklärung über frühzeitige Prävention muss weiter verbessert werden
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Die Daten zur Mundgesundheit in Deutschland sind insgesamt erfreulich, dennoch gibt es weiterhin Handlungsbedarf erklärt die Bundeszahnärztekammer anlässlich des heute von der BARMER GEK vorgestellten „Zahnreports“. „Kleinkinder erleben oftmals zu spät ihren ersten Zahnarztbesuch und damit die Kontrolle einer gesunden Mundentwicklung“, so der Vizepräsident der Bundeszahnärztekammer, Prof. Dr. Dietmar Oesterreich. „Die vorhandenen Instrumente der Früherkennung setzen offensichtlich zu spät ein. Zudem muss die Zusammenarbeit mit Kinderärzten und Hebammen verbessert werden. Die Prävention im Alter zwischen 0 – 3 Jahren ist bedeutend, da das Risiko für Schäden des Milchgebisses mit möglichen Auswirkungen auf die Entwicklung des bleibenden Gebisses, die Sprachentwicklung und die psychisch gesunde Entwicklung in dieser Lebensphase bestimmt wird.“ Die erste zahnärztliche Kontrolle sollte deshalb bis zum Ende des ersten Lebensjahres erfolgen.

Eine wichtige Rolle kann der Zahnarzt zudem bei der Früherkennung von Kindesvernachlässigung durch eine rechtzeitige Inanspruchnahme der zahnmedizinischen Untersuchung einnehmen. Weitere Aufklärung ist also nötig:  In der Bevölkerung, im Rahmen der Schwangerenbetreuung, bei medizinischen Berufsgruppen und in Kindereinrichtungen.

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Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen

Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen
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Seit März 2012 wird das umfangreiche zahnärztliche Angebot im Klinikum der Universität München (LMU) um den Bereich der Sektion Zahnmedizin für Menschen mit Behinderungen ergänzt und bereichert. Auf über 250 qm haben – einmalig in Bayern und Deutschland – Patienten mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung, unabhängig vom Alter, die Möglichkeit an einer spezialisierten zahnärztlichen Versorgung teilzunehmen. Warum aber ist gerade bei den Menschen mit Behinderungen eine spezialisierte Betreuung der Zähne so wichtig? Der individuelle Grad der körperlichen und/oder geistigen Behinderung erschwert häufig eine selbstbestimmte, tägliche Zahnpflege oder macht sie gar unmöglich. Die Deutsche Mundgesundheitsstudie (DMS IV) aus dem Jahre 2005 zeigt, dass in den entsprechenden Altersgruppen der Kinder und Jugendlichen ohne Behinderung das Kariesrisiko oder das Risiko einer Erkrankung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) heute nur mehr sehr klein ist. Junge Menschen mit Behinderungen hingegen haben ein besonders hohes Risiko an Karies und Parodontitis zu erkranken. Sind Patienten pflegebedürftig – dies gilt ebenso für den jungen Menschen wie auch für den geriatrischen Patienten – muss das Umfeld, also die Angehörigen oder die Pflege, dafür sorgen, dass der Mund gesund bleibt. Hierfür fehlen jedoch häufig die ausreichenden Kenntnisse. Tipps und Tricks durch den Profi erleichtern auch im engen Pflegealltag diese Aufgabe.

Zwei Zahnärzte sowie hierfür spezialisierte Assistentinnen nehmen sich in den barrierefreien, großzügigen Räumlichkeiten im Erdgeschoss der Goethestraße 72 viel Zeit für die zahnärztlichen Sorgen und Nöte der behinderten Patienten. „Gerade deshalb aber ist der Zeitaufwand häufig hoch, die Vergütung dieser integrierten Patientenversorgung, bei der auf die besonderen Anforderungen dieser Patientengruppe eingegangen wird, ist jedoch noch Gegenstand von Diskussionen mit den Kassen“, betont Dr. Cornelius Haffner. „Dabei leisten wir mit unserem Angebot einen wichtigen Beitrag zur Gesunderhaltung.“ Denn Schwerpunkt des Angebots ist die wiederkehrende Prävention. Die enge Kooperation mit allen Disziplinen der Zahnmedizin, also der Prothetik, der Kieferorthopädie und der Mund-Kiefer Gesichtschirurgie runden das Angebot ab.

Eines jedoch ist uns besonders wichtig: Der enge Kontakt nicht nur zu den Patienten selbst, sondern auch ein sinnvolles Miteinander mit den Angehörigen, den Betreuern und den Einrichtungen. Schulungsabende sollen zeigen, dass Zahngesundheit nicht nur gesunden Menschen offen steht. Ab dem Herbstsemester 2013/2014 ist der Patient mit Behinderungen auch Gegenstand der studentischen Ausbildung in den höheren klinischen Semestern.

Seit dem 05. März 2012 ist die Ambulanz geöffnet: jeweils von 08.30-16.00 Uhr in der Goethestraße 72, D-80336 München
Telefon: 089 5160-9450 (Terminvereinbarung Frau Sabrina Baumgart/ Frau Diana Sanktjohanser)
Fax: 089 5160-9451

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Große Chancen und mehr Technik denn je: Ausbildungsplatz Zahnarztpraxis für junge Männer immer ...

Große Chancen und mehr Technik denn je: Ausbildungsplatz Zahnarztpraxis für junge Männer immer spannender
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Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit hat sich, darauf weist der Zahnärztinnenverband Dentista Club in einer aktuellen Pressemeldung für die Publikumsmedien hin, in den Zahnarztpraxen in den letzten Jahren viel verändert: Die Aufgaben für die Mitarbeiter im Praxisteam kommen heutzutage immer mehr klassischen männlichen Interessen entgegen. Der Ausbildungsberuf "Zahnmedizinischer Fachassistent/ZFA" ist daher für junge Männer erheblich interessanter geworden als je vermutet.
Mittlerweile steigt der Anteil an männlichen „ZFAs“ bereits kontinuierlich - im Vergleich zum Zeitraum vor zehn Jahren hat sich der Männer-Anteil unter den fertig ausgebildeten ZFAs insgesamt (wenn auch auf derzeit noch niedrigem Niveau) fast vervierfacht. Das macht Sinn - für die Auszubildenden, aber auch für die Praxen: Erstere erleben strukturierte Abläufe und hochinnovative medizinische Hightech in Behandlung und Verwaltung, zudem bieten sich vielfältige Chancen, sich weiterzuentwickeln und in der Praxis Karriere zu machen. Insbesondere größere Praxisstrukturen ermöglichen sehr verschiedene Leitungspositionen, darunter die Funktion als Praxismanager. Ein späteres Studium ist nicht ausgeschlossen.
 
Ausgesprochen vielfältige Chancen für Zahnmedizinische Fachassistenten bietet auch die Entwicklung zu immer mehr Zahnarztpraxen, die von Zahnärztinnen gegründet und geführt werden: Die jungen Männer im Praxisteam bringen atmosphärisch eine "männliche Note" in das weitgehend weiblich geführte System, dienen zudem Jungs in der kinderzahnärztlichen Behandlung als motivierende Vorbilder und können männliche Patienten anders ansprechen als ihre weiblichen Team-Mitglieder.
Für junge Männer auf der Suche nach einem ebenso reizvollen wie anspruchsvollen Ausbildungsberuf sind die steigende Anzahl an Zahnärztinnen-Praxen und die neuen technischen Herausforderungen generell eine spannende Entwicklung, die sie bei der Wahl des Ausbildungsplatzes unbedingt mit berücksichtigen sollten.
 
In den Publikumsmedien wies der Dentista Club darauf hin, dass zum Ausbildungsberuf ZFA jede Landeszahnärztekammer kompetent Auskunft erteilen kann.
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